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Würde ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Robert W. Fuller, Ph.D. dignityforall.org (*1936) US-amerikanischer Professor für Physik,
Rankismus- und Würdeforscher, Referent, Autor
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Anfangsposition in der Verfassung: |
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Wird der Begriff Menschenwürde im ersten Satz einer Verfassung – wie erstmals 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte – erwähnt, wird Würde als eines der wichtigsten unveräußerlichen Grundrechte aller Bürger deklariert. In diesem Sinn räumten nachfolgend die Verfassungen von Bangladesch Südafrika, Kanada, Finnland und Portugal der Allmacht Allahs, der Oberhoheit Gottes beziehungsweise der menschlichen Würde den höchsten Rang ein. |
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Siehe auch: |
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Verfassungen von Finnland, Portugal und Südafrika |
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Zum Schutz der Menschenwürde: |
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Vertrag über eine Verfassung für Europa, Teil I, Artikel I-2, Rom, 29. Oktober 2004 |
1486 fer italienische Humanist und Philosoph der Renaissance Giovanni Pico della Mirandola (1463-1494) beschrieb in seiner Rede Oratio de hominis dignitate, der Rede über die Würde des Menschen die Prinzipien einer neuzeitlichen humanistischen Anthropologie seiner Epoche. Pico betonte, dass die Würde des Menschen in dessen freier Willensentscheidung zwischen seinen tierischen und himmlischen Anteilen läge:
Die Rede wurde 1486 veröffentlicht. Im Februar 1487 wurde sie zu Teilen von Papst Innocenz VIII. als unorthodox verdammt.
Die Aufklärung thematisierte Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit
Es fällt schwer, eine gültige Definition der Menschenwürde zu formulieren.
Menschenwürde wird gemeinhin als die Summe aller Grundrechte und Menschenrechte verstanden. Achtung und Schutz der Menschenwürde dienen dazu, das menschliche Wesen in Freiheit der Entscheidung, Gleichheit vor Gott und Brüderlichkeit untereinander zu entfalten.
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Die Würde des Menschen ...
Siehe Stolz |

In einem Aufsatz in der Zeitschrift The New Republic bezeichnet der Harvard-Psychologe Steven Pinker Würde als weitgehend nutzloses Konzept. Er schlussfolgerte:
Pinker glaubt, dass Freiheit darin bestehe, das Verhalten anderer zu dulden, selbst wenn es dem Betrachter als unwürdig erscheint.
Würde klar zu definieren, ist aus Pinkers Sicht weitgehend gescheitert.
Er betrachtet Würde als Ausdruck von Exzellenz (Vorzüglichkeit), Strebsamkeit und Gewissenhaftigkeit. Jeder Mensch ist mit vollständiger Menschenwürde ausgestattet, ohne jedoch ein Vorrecht zu haben, diese einzuklagen.
Jedes 12. aus 80 befragten deutschen Unternehmen im Zusammenhang mit einer Studie zum Umgang mit dem Personal 2009 hatte keine Vorstellung von Menschenwürde [menschliches Kapital], indem es sein Handeln ausschließlich nach Geldwerten ausrichtet/e.
Unternehmen oder Sozietäten, die Mitarbeiter und Kunden als Mittel zum Zweck des kurzfristigen Profits benutzen, manipulieren, ausbeuten und kontrollieren, wirtschaften früher oder später ab, während würdebewusste Unternehmen, die Rankismus [erniedrigendes Verhalten gegenüber Rangniederen] nicht dulden, langfristig erstarken.
Scham und Schuldgefühle sind die beiden Emotionen aus der Gruppe der Notstandsgefühle (die auch Trauer, Gier, Zorn, Stolz beinhalten) nach der psychodynamischen Theorie des Psychoanalytikers Sandor Rado (1890–1972), die am meisten am großen Ganzen zehren und dem Wohl aller Schaden zufügen.
Nach der von Dr. David Hawkins entwickelten Bewusstseinsskala liegt das Schwingungsfeld von Stolz und Eigenwillen auf der Bewusstseinsebene BW 175-BW 199. Stolz ist eine Haltung, die dem Eigennutz dient und der Gemeinschaft Schaden zufügt.
Die Schwelle, ab der ethisches gemeinschaftsdienliches Verhalten möglich wird, liegt bei BW 200. Es ist ein entscheidender Bewusstseinssprung, die Grenzlinie zwischen Stolz und würdehaltiger Integrität zu überschreiten.
Bereits im Jahr 1987 hat das Gesamtbewusstsein der Menschheit diese Integritätsschwelle überschritten. Im August 2009 lag sie bei BW 206.
Mehrheitlich und durchschnittlich nehmen die männlichen Geschäftsführer von Firmen weltweit [97,5% in Deutschland] eine stolze Haltung ein.
Die durchwegs männlichen Manager, die an der Herbeiführung der weltweiten Finanzkrise 2008 mitbeteiligt waren, scheinen auch im dritten Jahr danach weitgehend noch der Stolzkultur anzuhängen.
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Ergebnisse der Bewusstseinswertmessung: |
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Die vorwiegend männlichen Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer der 500 führenden Weltfirmen [nach den Angaben des Magazins Fortune] bewegen sich durchschnittlich auf dem Höchststand der stolzen Grundhaltung. Laut der Muskeltestmessung von Dr. David Hawkins lag ihr Bewusstseinswert im Jahr 2002 bei BW 198, im Februar 2004 bei BW 199. |
2009 bestätigte die Unternehmensberatung McKinsey mit ihrer Studie Women matter 3 2:
Die Studie Women matter 4 aus dem Jahr 2010 der Unternehmensberatung McKinsey an weltweit 441 börsennotierten Unternehmen ergab:
Studien zufolge sind Unternehmen umso erfolgreicher je ausgeglichener das Geschlechterverhältnis in ihrer Führungsebene ist.
Europäische Aktiengesellschaften mit relativ hohem Frauenanteil in Führungspositionen schneiden besonders erfolgreich ab – durch
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Vier Entwicklungsphasen – in Wirtschaftssystemen
Vier Entwicklungsphasen – in Ökosystemen
Quelle: ► Videopräsentation von Watts Wacker, US-amerikanischer Zukunftsforscher, Sodexho, Jahrestreffen, Paris, YouTube Film, Minute 19+ von 53:33 Minuten Dauer, 6. Juni 2006 Siehe auch: ► Die vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck ► Vier wesentliche historische Zeitalter (Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter) nach Daniel H. Pink
Kooperierende Zellverbände sind Vorläufer [Entsprechungen] des erdumspannenden Netzwerkens Jede menschliche Zelle ist ein Kollektiv der uralten früher lebenden Bakterien-Typen. [...] In der Welt vor zwei Milliarden Jahren gab es nur Bakterien. Der Wandel von einem sehr ausbeuterischen, zerstörerischen Lebensweise zur kooperativen Lebensweise unter den Bakterien [Zellen mit Zellkernen] ist eine wunderbare Parallele zu dem, was in der heutigen Welt der Menschen vor sich geht. Interview mit Dr. Elisabet Sahtouris, griechisch-US-amerikanische post-Darwinsche kreationistische Evolutionsbiologin, Pastistin/Futuristin, ehemalige UN-Beraterin, präsentiert von Telic Thoughts, Interviewer Scott London, August 2007
Die Darwinsche Geschichtsschreibung bezieht sich nur auf die jugendliche Wachstumsphase. Nachhaltige Zukunftsfähigkeit tritt in Kraft, sobald Spezies lernen, einander zu nähren, statt einander zu bekämpfen. Eigeninteresse ist gut, so lange es sich innerhalb des Eigeninteresses der Gemeinschaft bewegt. Was wir nun benötigen, ist Glokalisierung. Miteinander können wir es in die Tat umsetzen. Video-Vortrag von Dr. Elisabet Sahtouris, griechisch-US-amerikanische post-Darwinsche kreationistische Evolutionsbiologin, Pastistin/Futuristin, ehemalige UN-Beraterin, After Darwin [Nach Darwin], 3 Teile, YouTube Film, eingestellt 24. April 2007 |
Evolution überspannt folgende Stufen:
1. Tyrannei eines einzigen Tyrannen ausgeführt durch den König
2. Gruppentyrannei ausgeführt durch den Adel to
3. Volkstyrannei ausgeführt durch die Mittelschichten
4. Bewegungswellen in den Sozialen Netzwerken ausgelöst durch aktive Powernutzer (Stakeholder). [Stand 2010]
Am 15. Juni 1215 unterzeichnete der "böse König" Johann Ohneland zu Runnymede in England unter dem Druck von 10-12 verbündeten revoltierenden englischen Baronen die Magna Carta [BW 460]. Dieser große Freibrief gewährte dem Adel grundlegende politische Freiheiten.
Die Magna Carta gilt als Ausgangspunkt der Demokratie in Ablösung der Monarchie und als die als wichtigste englische verfassungsrechtliche Quelle, die zusammen mit der Bill of Rights von England, Grundlage der Gesetze der Vereinigten Staaten. Insbesondere die Verfassung der Vereinigten Staaten bezieht sich teilweise auf die in diesen Gesetzen festgelegten Grundrechte.
Wachstumsspirale Einzeltyrannei (König) → Gruppentyrannei (Adel) → Volkstyrannei (Bürgertum)
Vier Entwicklungsphasen – der Regierungsformen
Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel H. Pink
Vier Phasen der Team- und Gemeinschaftsentwicklung – nach M. Scott Peck
Vier-Stufen des Dialogs – nach C. O. Scharmer
Vier Säulen der Würdepolitik
Vier-Stufen-Wachstum – Zitat des Dalai Lama
Vier psychologische Entwicklungsstationen – nach Ken Wilber, The Eye of Spirit
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Die britischen Sozialepidemiologen Richard Wilkinson (Universität Nottingham) und Kate Pickett (Universität York) fanden in jahrzehntelangen Vergleichsstudien: Die Wurzel einer Vielzahl von sozialen Übeln liegt nicht an der Höhe des Einkommens, sondern am Einkommens- und dem damit verbundenen Bewertungsgefälle.
Ab einer Einkommens- und somit Chancenverteilung, die grundlegende Lebensbedürfnisse abdeckt (wie etwa in dem Land Kuba), ist nicht für das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität der Gesamtbevölkerung mehr die Höhe des Durchschnittseinkommens ausschlaggebend, sondern der Abstand im Gefälle von Einkommen und Status.
Anhand von öffentlich zugänglichen und von Fremdquellen erstellten Statistiken auf internationaler Ebene schlussfolgerte das Forscherpaar Wilkinson/Pickett, dass das rankistische Machtgefälle zwischen den 20% der ärmeren und den 20% der reicheren Bevölkerungsschichten in Industriegesellschaften deutlich mit einer Vielzahl der drängendsten sozialen Probleme korreliert. Während das Einkommensgefälle zwischen Ober- und Unterschicht in Japan und den skandinavischen Staaten bei 3,5+ liegt, ist es in USA, Großbritannien, Portugal, Australien und Neuseeland mehr als doppelt so groß.
Je größer das Einkommens- und Statusgefälle zwischen den Gesellschaftsschichten in einem Staat ist, desto größer ist auch dessen Rankismusproblem. Je ungleicher ein Volk beschaffen ist, desto mehr wird es gefordert durch Herrschaftsansprüche (Überlegenheit/Unterlegenheit – Stolz/Scham), Statuskonkurrenz, Statusunsicherheit, Angst vor sozialer Geringschätzung. Dadurch verschlechtert sich die Lage für das ganze Volk in vierzehn Bereichen wie beispielsweise: Armut, Stress, Übergewicht, Verbrechensrate, Krankheitsrate, Drogenmissbrauch, Teenager-Schwangerschaften, „gegenseitigem Vertrauen“, Bildungsstandard, allgemeine Lebenserwartung.
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Quelle: Richard Wilkinson (*1943) britischer Gesundheitswissenschaftler, emeritierter Professor für Sozialepidemiologie, Universität von Nottingham,
Kate Pickett, britische Gesundheitswissenschaftlerin, Professorin für Epidemiologie, Universität von York,
Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind, Tolkemitt bei Zweitausendeins, 3. Auflage, Dezember 2009
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Menschenwürde geht unter die Haut! |
Als jüngster Rektor des Oberlin-College in Ohio genoss der amerikanische Physikprofessor Robert Fuller, Ph.D. die Aufmerksamkeit der Medien in seinen Dreißigern. Im Alter von 40 und 50 Jahren war er als Diplomat und Präsidentenberater tätig.
1995, als er Titel und Posten hinter sich ließ, fühlte er sich von seiner Umgebung wie ein Niemand behandelt. Seine zeitweiligen Aufenthalte im "Niemandsland" führten ihn dazu, das Thema Rankismus [Rangstellungsmissbrauch] zu identifizieren, zu benennen und zu erforschen.
Eines Nachts sagte er zu sich selbst:
Dies war der Auslöser für sein erstes Buch Somebodies and Nobodies. Overcoming the Abuse of Rank, das 2000 als E-buch erschien und 2003 als gedrucktes Grundlagenwerk der Würdekultur-Bewegung erschien.
Rankistischen Gesellschaften sind weitgehend unbewusst hinsichtlich der ihnen in Fleisch und Blut eingebrannten (systemischen) Normen des Patriarchats.
Daher ist der alles durchdringende rangbestimmte Missbrauch aus Überlegenheitsdenken gegenüber den Menschen, die innerhalb einer bestimmten Hierarchie einen geringeren Rang [Status] innehaben, diskriminierend oder ausbeuterisch.
Rankismus verunglimpft die Menschenwürde. Herabwürdigende Demütigungen sind die Folge davon. Rankismus drückt sich als demütigende Schikane, Mobbing, Rassismus, Sexismus, Schwulenfeindlichkeit, Krieg, Folter und andere Gewaltakte aus.
Nach 20.000 Jahren des eingewachsenen Rankismusses in allen Gesellschaftsschichten stellte Fuller fest, dass sich die Situation gewandelt hat.
Rankistische Organisationen sind weniger erfolgreich als würdebewusste Organisationen, die den Rangmissbrauch von Amtsinhabern nicht tolerieren.
Im AlterNet Interview The Somebody Mystique and the Rise of the Uppity Nobody [übers.: Der glorifizierte Jemand und der Aufstieg des dreisten Niemands] mit Robert W. Fuller, dem Autor von Somebodies and Nobodies. Overcoming the Abuse of Rank, verweist er auf die Feministin Betty Friedan (1921-2006) und deren Buch Der Weiblichkeitswahn oder Die Mystifizierung der Frau (dt. Erstausgabe 1966, Neuaufl. 2002; Original The Feminine Mystique (1963). Fullers Analyse identifiziert Rankismus als einen Ismus, der mit Sexismus, Rassismus, Klassendenken und dergleichen mehr einhergeht. Die mit der Jahrtausendwende aufkommende Ausgleichsbewegung bezeichnet er als Aufbruch in die Würdekultur.
Quelle: Robert W. Fuller, Soziologe, All Rise, YouTube Film, 3:10 Minuten Dauer, eingestellt 20. Februar 2008
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Würdekultur-Politik
Die drei großen Traditionen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die das Zeitalter der Aufklärung während der Französischen Revolution geprägt haben, sind viel wirksamer, sobald man die vierte einende Säule der Menschenwürde hinzufügt.
Daraus erwächst schließlich
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Unterhaltung im Flughafen
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Gott ist das Nichts, das bestrebt ist, Alles zu werden. |
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Aus Angst, sich in nichts aufzulösen, leugnet das Bewusstsein seine einzige Wirklichkeit: dass es alles ist, sein unendliches, immerwährendes Allsein, aus dem die Existenz selbst hervorgeht. |
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Persönliche Bekenntnisse
"Mein Name ist Bob und ich bin ein Niemand" — zumindest solange dieses Stigma besteht. Ich bin zur Einsicht gelangt, mich als Heimstatt von Identitäten zu betrachten. Wenn ich etwas ausbrüte, bin ich ein Niemand. Wenn ich Vorträge halte, bin ich ein Jemand. Ein Jemand zu sein, ist wie eine Reise in die Großstadt – aufregend, doch anstrengend. Nach einer Weile ist es angenehm, das Getümmel hinter sich zu lassen und dorthin zu gehen, wo ich mich am wohlsten und am lebendigsten fühle. Diese Erkenntnis werte ich als die größte Überraschung meines Lebens. Während ich aufwuchs, ging ich stets davon aus, wie mein Vater ein Leben lang der gleiche Jemand zu sein. Doch mit fünfzig Jahren konnte ich Rückschau halten und eine Reihe unterschiedlicher Jemande identifizieren, die mich benutzt hatten, um das eine oder andere Anliegen durchzusetzen. Ein Jahrzehnt später sehe ich das Pendeln zwischen Jemand und Niemand als natürlichen Teil im Lebensablauf eines sinnsuchenden Menschen. Robert W. Fuller, Ph.D. dignityforall.org (*1936) US-amerikanischer Professor für Physik, College-Dekan, Rankismus- und Würdeforscher, GBN Global Business Network, Referent, Autor (*1936) US-amerikanischer Professor für Physik, College-Dekan, Rankismus- und Würdeforscher, Somebodies and Nobodies. Overcoming the Abuse of Rank, New Society Publishers, 1. April 2003 |
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Negative Ergebnisse: |
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Psychologisches, emotionales und organisatorisches Fehlverhalten; |
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Wahre Würde wohnt allein in jenem Menschen, |
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Ach, 's ist groß, |

Großer Raubfisch – Emergent-culture.com
Das alte
profitmaximierende
ausschließende
beherrschende
korrupte System
nimmt ab.

Großer sich selbst organisierender Fisch – Emergent-culture.com
Das neue
ganzheitliche
sich erneuernde
zugewandte, soziale
ebenbürtige
einschließende System
wächst heran.
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Jacqueline Novogratz, eine junge idealistische Frau von der Wall Street, nahm den inneren Auftrag an, 'die Dritte Welt zu retten'. "Wir Afrikaner wollen nicht gerettet werden – zumindest nicht von Ihnen."
Diese Rückmeldung weckte in Novogratz die erforderliche Demut, um sich im Zuhören zu üben.
Novogratz gründete eine Bäckerei in Kenia, die von einer klassischen Wohlfahrtsorganisation finanziert wurde. Dort lernte sie die Macht der Sprache kennen und gelangte zu der Einsicht:
Oft sind es die Begriffe, die wir anderen Menschen zusprechen, die uns von ihnen fernhalten und sie herabsetzen. Die dort beschäftigten zwanzig Prostituierten waren tatsächlich unverheiratete allein erziehende Mütter, die ums Überleben kämpften.
Jacqueline Novogratz lernte drei Lektionen von den Armen:
In der Börsenwelt der Wall Street hatte Novogratz folgende Stolz-Konzepte verinnerlicht:
Video Vortrag von Jacqueline Novogratz, Pionierin der “marketbasierten” Menschenliebe, Gründerin des Unternehmens Acumen, das 20.000 Arbeitsplätze schaffte, Tackling poverty with "patient capital", [''Armutbewältigung mit "geduldigem Kapital"], präsentiert von TED Talks, ab Minute 3:38, 18:35 Minuten Dauer, aufgenommen Juni 2007, ins Netz gestellt August 2007
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Die Überwindung der Armut mit der Macht der Würde. The Power of Dignity
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Der Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger von 2006 Professor Muhammad Yunus unterrichtet an der Chittagong Universität in Bangladesch. Er vertritt die Idee der Sozialen Unternehmenspolitik [siehe Fürsorgliches Wirtschaften von Riane Eisler]. Der US-Präsident Benjamin Franklin [Einfluss BW 480] war der Erste, der Kleinstkredite im Jahr 1789 ausgab.
Bei der Grundsteinlegung der ''Dörfliche Bank" legte Yunus fest, dass Mikrokredite zu gleichen Teilen im Verhältnis 50:50 an Männer und Frauen vergeben werden. Umgeben von Skeptikern erklärt der Visionär Yunus: "Meine Studenten glaubten nicht, dass das Verhältnis 50:50 unter männlichen und weiblichen Kreditnehmern durchführbar sei."
Die Grameen Bank
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Umkehrung der Grundsätze der Ich-Banken durch Hinwendung zum Nächsten / Fremdartigen
Profitmaximierende Wirtschaft ⇔ Soziale Wirtschaft Reptilien-Marketing ⇔ Fürsorgliche Wirtschaft |
| Bereiche | Privates Bankwesen Jemande / Begüterte Vaterprinzip | Soziales Benkwesen veranschaulicht durch die Grameen Bank Niemande / Habenichtse Mutterprinzip |
| Eigentümer | Private herkömmliche Banken | Kollektive Sozialbanken |
| Eigentümer | Jemande – wenige reiche Männer | Niemande – viele der ärmsten Frauen |
| Unternehmensstrategien | Profitmaximierung zu eigenen Gunsten Geld – Materie | Leute-Wirtschaft / Fürsorgliche Wirtschaft zugunsten anderer Bedeutung – Seele |
| Unternehmensstrategien | Geldanleihen von außerhalb / Regierungsfinanzierte Stützpakete [Normaler Betrieb] | Eigenfinanzierter Lebensunterhalt, Selbstversorgung [Bankphänomen] |
| Unternehmensstrategien | Großkredite an Reiche [Ozeandampfer] | Mikrokredite an Habenichtse [Jolle im Flachwasser] |
| Umgang mit Kunden / Kreditnehmern | Misstrauen, in der Vergangenheit graben (Kreditgeschichte) | Vertrauen in künftige Entwicklungen |
| Umgang mit Kunden / Kreditnehmern | Schuldsicherheiten | Keine Kreditgarantieren erforderlich |
| Umgang mit Kunden / Kreditnehmern | Beauftragt Inkasso-Anwälte | Kein Bedarf für Anwälte zur Geldeintreibung |
| Umgang mit Kunden / Kreditnehmern | Geschäftsplan erforderlich von lesekundigen männlichen Kreditnehmern | Kein Geschäftsplan erforderlich von unerfahrenen, ungebildeten Kreditnehmern |
| Infrastruktur | Stationäre Bankgebäude in Städten empfangen Kundschaft | Reisende Bankangestellte gehen in die Dörfer und sprechen die Ärmsten an. |
| Philosophie – Prinzipien | Schuldbewusstsein Materialismus Mangelbewusstsein / Knappheit | Vertrauensbewusstsein Würdigender Umgang Glauben an die Fülle |
| Philosophie – Prinzipien | Klassendenken, Machtgefälle, Armut, Schuldsystem | Dazugehörigkeit, Ende der Armut bis 2030 |
| Menschenbild | Eindimensionaler geldmachender Mensch | Multidimensionaler vollständiger Mensch |
| Gerichtsentscheide – Gesetzgebung | Entregulierte Liberalisierung / bestehende Bankgesetzgebung | Schaffung einer neuen Bankgesetzgebung |
Die riesige läarnische Wasserschlange Hydra hatte neun Köpfe, acht sterbliche und einen unsterblichen in der Mitte. In den schwer zugänglichen Sümpfen von Argolis im Süden Griechenlands zerriß sie Viehherden und verwüstete Felder.
Der Held Herkules, begleitet von seinem Neffen Iolaos, hatte den Auftrag, das mehrköpfige Ungeheuer zu erlegen.
Ehe er sich auf seine Mission begab, befragte Herkules seinen weisen Lehrer Chiron um Rat. Dies war seine Antwort:
Herkules schoss brennende Pfeile in die Höhle der Seeschlange, was sie zwang, den Eingang zur Unterwelt zu verlassen. Mit neun emporgerichteten Hälsen tauchte sie zischend auf. Herkules schlug mit seinem Schwert dem Ungeheuer die Köpfe ab, nur um festzustellen, dass gleich darauf zwei neue Köpfe aus der Wundstelle nachwuchsen.
Angesichts der erstarkten Hydra erinnerte sich der erschöpfte Held an den Rat. Er ging mitten im Sumpf und Schlamm auf die Knie.
Auf Augenhöhe mit dem Ungeheuer packte er es mit bloßen Händen und hielt sie fest, während es seinen Fuß umschlang. Er griff einen seiner Köpfe und zog ihn übers Wasser. Wind und Sonnenlicht bewirkten, dass er vertrocknete und abfiel. Ebenso verfuhr Herkules mit den anderen Köpfen.
Der zu Hilfe gerufene Iolaos brannte mit einer Fackel jeden einzelnen Halsstumpf aus, was das Nachwachsen verhinderte. In dem neunten unsterblichen Haupt erkannte Herkules mystische Qualitäten. Daher begrub er es am Rand des heiligen Weges zwischen Laärna und Elaius und bedeckte das Grab mit einem schweren Fels.
Den Rumpf der toten Hydra zerschlug er in zwei Teile.
Er tauchte seine Pfeile in ihr vergiftetes Blut, weswegen sie unheilbare, tödliche Wunden schlagen konnten.
| Zitate | Sinngehalt |
| Ich bin nicht jeder! | Stolz, Angst vor Demütigung |
| Nun, das ist wahr! Du bist ganz sicher nicht jeder, und jeder ist jeder. | Würdevolle Demut, Wertschätzung eines Einzelnen durch Würdigung aller |
| Es sollte Spaß machen. Und weiter nichts. | Ichbezogen, Ohne Verbindung zum Ganzen |
| Finde die Freude in deinem Leben, Edward. | Sinnsuche, Visionsqueste |
| Ich bin zutiefst stolz, dass dieser Mann es für wert erachtet hat, mit mir befreundet zu sein. | Dankbarkeit durchzogen mit Stolz |
| Er hat mein Leben gerettet. Und das wusste er, bevor ich es wusste. | Stolz durch Dankbarkeit und Ehrerbietung transzendiert |
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Legende: Milliardär Edward Cole (Stolz-Spass-Ich⇔Ihr-Struktur) Mechaniker Carter Chambers (Würde-Freude-Wir-Kultur) |
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Filmzitate Das Beste kommt zum Schluss, Das Beste kommt zum Schluss – Erkenntnisse, |
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Zum ›Wert‹ der Menschenwürde |
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Gefängnis |
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Erkenntnis eines deutschen Schülerprojekts, 2004 |
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'''Mobbing, eine Form des Rankismus ist der Normalzustand. |
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Persönliche Bekenntnisse
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Ich bin Niemand! Wer bist Du? |
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The Universal Declaration of Human Rights, presented 10. December 1948 No one shall be subjected to arbitrary interference with his privacy, family, home or correspondence, nor to attacks upon his honor and reputation. Everyone has the right to the protection of the law against such interference or attacks. Article 12, Declaration of Human Rights
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Personal avowals
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The Silver rule of reciprocity |
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All humans and societies are vulnerable and imperfect. In cruel societies missing out on human dignity vulnerability is seen as weakness, imperfection is seen as inadequacy. Many humans buy into the idea to be "less than", not worthy of belonging. |
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Pride |
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As a function of relative rank |
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Somebodyness |
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The defeat of rankism exemplified |
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The fall of Don Imus (*1940) US American radio host, humorist |
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Dignitarian politics; Rankism defeated |
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Exemplified on the fall of Don Imus (*1940) US American radio host, humorist |
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Links zum Thema Menschenwürde und Menschenrechte / Dignity and Human RightsVeranstaltungshinweise
Literatur
Literatur (engl.)
Externe Weblinks
Externe Weblinks (engl.)
Audio- und Videolinks
Audio- und Videolinks (engl.)
Audio- und Videolinks (engl.) mit Robert Fuller
Audio and video links – Richard Wilkinson and Kate Pickett, Equality trust30 year long studies on Social Inequality, status insecurity and competition, Nottingham UK, published in The Spirit Level. Why More Equal Societies Almost Always Do Better, termed the most important book of the year 2009
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Englisch
Hawkins
1 "Wer mich sieht, der sieht den Vater." (Johannes 14, 9) "Ich und der Vater sind eins." (Johannes 10, 30) ⇑
2 Gender Diversity als Faktor for den Unternehmenserfolg – 2011 McKinsey & Company ⇑
3 Gender Diversity als Faktor for den Unternehmenserfolg – 2011 McKinsey & Company und TAZ-Grafik: Wirtschaftsleistung von Unternehmen mit Frauenquote (McKinsey) ⇑