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2·2012


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Ziele setzen und erreichen

 

Das Ziel des Lebens ist Selbstverwirklichung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.

 

Oscar Wilde

 

If you want to make God
laugh tell him your plans.

 

American expression


 

1.   Wortherkunft und -bedeutung


Eros dreht die Welt, Künstler: Claudius Marioton

Der Begriff Ziel bezeichnet laut online Enzyklopädie Wikipedia einen in der Zukunft liegenden erstrebenswerten und angestrebten Zustand. Grundlage eines Zieles bilden ein oder mehrere mit Hilfe des Verstandes vor-gestellte Zielbilder. Ziele sind unter Anderem Konstrukte des menschlichen Intellekts verbunden mit der Absicht, eine Veränderung herbeizuführen. Gelingt dies, spricht man von Erfolg. Vor dem Entstehen eines Zielbildes steht ein Wunsch, der ebenfalls ein Konstrukt des Verstandes ist, das allerdings nicht so klar umrissen ist.


2.   Formel für Nahzieldefinition im Projektmanagement

Die Zielsetzungen des Erfolgreichen müssen nach der Definition des Merkworts SMART folgende Eigenschaften aufweisen:

 

 

SMART positiv formuliert:

  • Sinnlich konkret
  • Kontext
  • Ökologie
  • Selbst erreichbar
  • Test („Probefahrt“)

3.   Metaziele

Die Entwickler der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) sprechen davon, dass hinter jedem Ziel die Sehnsucht nach einem Metaziel stehe. Metaziele, die Ziele hinter oder über einem konkreten Nahziel, sind im Allgemeinen:

Nach Connirae und Tamara Andreas ist ein Kernzustand die tiefste Ebene dessen, was ein Mensch anhand einer Zielvorgabe für sich erreichen will.

 

Ziele beruhen auf der Vorstellung von kontinuierlich verlaufender Zeit und eines Ichs, das diese Ziele erreichen beziehungsweise Veränderungen dahingehend einleiten kann. Das Konzept des sukzessiven Zeitverlaufs ist allerdings, ebenso wie der Ich-Komplex, ein Gebilde des menschlichen Denkens.  

4.   INTENTION und GESCHEHEN LASSEN

 

Werde ich das Ziel meiner Sehnsucht erreichen?,
fragte ein Ehrgeiziger den pythischen Apoll und erhielt die Antwort:
Gewiss.
Gewiss? O göttliche Verheißung!,
rief der Ehrgeizige glückstrunken aus.
Meine Wünsche werden erfüllt – alle erfüllt?
Alle.
Auch die kühnsten?
Auch die.
Sei gepriesen, du Göttlicher, auch die!
Und wann?

Sobald dir an ihrer Erfüllung nichts mehr liegt.

 

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) österreichische Schriftstellerin

5.   Vom motivierten Erfolgsdenken zum inspirierten Dienen – Scheinfelds Wandlung

Motivation – die auf Angst beruht, stammt aus der Persönlichkeit.
Inspiration – die auf Liebe beruht, stammt aus der Seele.
Lance Secretan, Wirtschaftsvisionär

 

Motivation is when you take hold of an idea and
inspiration is when an idea takes hold of you.
Wayne Dyer

 

In Phase I [upheld illusion] of the human experience: Knowledge is power.
In Phase II [experienced truth] of the human experience: Knowledge has no power.
However, it is supportive.

Robert Scheinfeld

 

Robert Scheinfeld, der Autor des New York Times Bestsellers Busting Loose from the Money Game, ist der Enkel des multitalentierten mysteriös erfolgreichen Aaron Scheinfeld, dem Gründer des weltweit größten Zeitarbeits-Unternehmens Manpower, das nach Fortune inzwischen zu den 200 Topfirmen der Welt zählt – mit einem Verkaufsgewinn von 16 Milliarden $ im Jahr 2006.
Scheinfelds Großvater kannte das radikale "Geheimnis", das ihm eine erweiterte Art von Erfolg bescherte als gemeinhin gelehrt, geglaubt und vertreten wird.

 

Robert Scheinfeld jun. hatte sich den Ruf erworben, ein 'Erfolgs'guru zu sein. Er hat sich lange in der – wie er sagt – Phase I der Entwicklung aufgehalten. Schon mit zwölf Jahren wurde der Keim in ihm wach für Phase II. Damals hatte sein Großvater nach langem Bitten des Enkels begonnen, ihn für die Schätze des Himmels zu begeistern, die in bescheidenen Kleid auftreten.

Wir haben den himmlischen Schatz in irdenen Gefäßen. 2. Korinther 4, 7 (NT)

Die weltlichen Schätze hingegen treten bunt-glitzernd, schrill und laut auf und verführen in eine Scheinwelt.

 

Als der in ihm angelegte Keim in ihm aufsprang, folgte die Ablösungsphase von Phase I. Um in Phase II verankert zu sein, benötigte er eine Übergangszeit von rund drei Jahren.

 

  1. Phase I – Menschen der Phase I vertreten die lineare illusionäre Glaubensüberzeugung des Mangels. Unternehmer, Teamleiter und Mitarbeiter, Coaches und Klienten orientieren sich an Motivation als Triebfeder und streben Firmen- bzw. Selbstverbesserung an. Sie setzen sich Ziele und sind bemüht, die Plansoll-Schritte zu erfüllen.
    Stichworte: schneller, weiter, höher,  größer – monokausal

 

  1. Phase II – Vertreter der Phase II folgen einer nichtlinearen Sehnsucht nach dem Wesentlichen oder Verheißung Ihr sollt das Leben haben in Fülle. Wer sich entschlossen hat, der Inspiration, so sie sich eingestellt hat, und den Zeichen zu folgen, erfährt das Leben nicht als kontrollierbar, sondern eher als Spiel, Abenteuer, Wagnis. Es entfaltet sich nach einem inneren Plan und hält eine Berufung bereit, die durch Intuition und innere Führung offenbar wird.
    Stichworte: spontan, einfach, vielebenig, gelassen; im Hier und Jetzt sein – emergierend

 

  1. Phase III – fehlt in Scheinfelds Aufstellung. (Stand: 2007)

 

Zwischen Phase I und II bestehen fundamentale Unterschiede, die teils in Ebenen-Spannungen und Unverständnis münden.
Keine der beiden Phasen ist als 'besser' oder 'schlechter' als die andere zu werten.

 

Hilfreiche Fragen während des Übergangsprozesses von Motivation zu Inspiration sind:

  • Qui bono? (Wem nützt es?)
  • Was ist wem wann wie angemessen?
  • So?
  • Na und?
  • Was nun?

 


Inspirierender Feldeffekt im Unternehmen Manpower
Der ehemaliger Mitarbeiter von Manpower Lance Secretan hat von dort aus den Sprung

vollzogen. Der Wirtschaftsvisionär zählt heute zu den Top-Beratern der Welt.

 

Quellen:

  • Audio-Interview mit Robert Scheinfeld, Bestsellerautor der New York Times, Busting Loose from the Money Game, Gastgeberin Nicole Whitney, Webradio-Sender News for the Soul, Vancouver, kostenfreie Registrierung für Hörer erforderlich!, MP3, RealPlayer, Montag, 12. März 2007 (engl.)
  • Audio-Interview mit Robert Scheinfeld, Gastgeberin und Interviewerin Jennifer Hough, 4. April 2008 (engl.)
  • Inspirieren statt motivieren. Alte Führungsmodelle haben ausgedient, Wirtschaftsvisionär Lance Secretan, Ökonom, Arndt Aschenbeck, ABENDBLATT, 16. September 2006

6.   ZielgerichtetheitErgebnisoffenheit – Spindrift Gebetsforschung

Spindrift ist eine 1969 in Illinois (USA) gegründete Forschungsgemeinschaft, die sich im Wesentlichen auf ihre beiden charismatischen Gründer stützte, deren Ziel es war, zum Brückenschlag zwischen Spiritualität und Wissenschaft beizutragen, indem sie sich 1975 ganztags der Forschung und Bildung zu den Themen Gebet, Bewusstsein und Geistheilung widmeten.
Vater und Sohn Bruce und John Klingbeil (†) vertraten das Gedankengut der Christlichen Wissenschaft (CW) und waren beide als Energieheiler tätig. Mit wenigen Mitforschern hatten sie in 18 Jahren bis zu ihrem Tod rund 70 experimentelle Studien zur Wirkung von Gebeten durchgeführt. Aus Geldmangel waren sie nach Salem, Oregon umgezogen. Die relativ einfachen Forschungsreihen geschahen an Zell- und Pflanzenkulturen auf Grundlage der Annahme der Klingbeils, die besagt, dass jeder Mensch über göttliche Eigenschaften verfügt und qualitativ eins mit Gott ist.

 

1993 hat das Forscherpaar Klingbeil die Ergebnisse ihrer unspektakulären und nur minimal geförderten Forschungstätigkeit in Form der Spindrift Papers veröffentlicht und damit heftige Kontroversen ausgelöst. Sowohl religiöse Fundamentalisten als auch Skeptiker aus den Reihen der etablierten Wissenschaft betrachteten im ausgehenden 2. Jahrtausend die Gebetsstudien der Klingbeils als politisch nicht korrekt und diskreditierten die Forscher. Die CW-Verantwortlichen setzten sich sogar dafür ein, die Klingbeils aus CW zu exkommunizieren.  
Noch im selben Jahr der Veröffentlichung begingen Vater und Sohn einen bis heute ungeklärten Selbstmord, um damit – nach Aussage von Tochter und Schwester Deborah Klingbeil aus Wisconsin – posthum ein Zeichen für ein erneuertes Weltbild zu setzen.

 

It's better to pray for the best outcome to happen in that situation whatever it is, and for all to have the strength of mind and the love in their hearts to be able to let go and let God. Dr. Joan Borysenko, USA, im Interviewer mit Susan Koag, zitiert aus: Spiritual Conversations with Prominent Women, S. 23, Health Communications, Inc., 1995

 

Science can explain what's happening down inside atoms and what's happening at the edge of the universe, but it cannot explain consciousness. It's a paradox – without consciousness there would be no science, but science doesn't know what to do, at all, with consciousness. Peter Russell, Physiker und Zukunftsvisionär, Science and Spirituality, Timeline März/April 1999

 

Im Rahmen ihrer Gebetsstudien untersuchte das Forscherpaar Klingbeil die Wirkung von zweierlei Gebetsmethoden:

  1. direktes = zielgerichtetes Beten (MEIN Wille geschehe!) versus
  2. indirektes = ergebnisoffenes Beten (DEIN Wille geschehe!)

 

Eine 'Zielsetzung' der Spindrift-Forscher war, diese beiden Gebetsansätze miteinander zu vergleichen, um die effektivste Art des Betens zu ermitteln.

 

In den Doppelblind-Experimentreihen der Forschungsgruppe Spindrift galten sowohl zielgerichtete als auch nicht zielgerichtete Gebete Bakterien, Hefepilzen, Soja-, Mungobohnen- und Roggenkeimlingen, die sich in einem desolaten Zustand befanden, da sie zuvor oder währenddessen entweder Spülungen mit Salzwasser- oder Alkohollösungen ausgesetzt worden waren, um auf diese Weise einen künstlich erzeugte Wachstumseinbruch herbeizuführen.
Im Gegensatz zu menschlichen Probanden kann man getesteten Hefepilzen, Bakterien und  Keinlingen keinen Placebo-Effekt unterschieben.

 

  1. Das zielgerichtete Beten konzentriert sich auf das spezifische, vorher eindeutig festgelegte Ergebnis: eine höhere Wachstumsrate, eine bestimmte Wachstumshöhe  beziehungsweise Fruchtertrag der Keimlinge.
  2. Das ungerichtete offene Beten bittet nicht um die Erfüllung eines exakten Ziels und ist von der Haltung des Loslassens getragen. Zum Wohl aller möge der Universale Wille in Demut geschehen – unbeeinflusst von Gebetswünschen.

 

Bei allen Experimentreihen von Spindrift wurden praktisch dieselben Resultate erzielt:

  • Beide Gebetsformen (1 und 2) erwiesen sich im Allgemeinen als effektiv.
  • Bei der direkten zielgerichteten Methode (1) steigerte sich das Wachstum der Zellen meistens, nicht immer.
  • Testkulturen, bei denen die indirekte Methode (2) des ergebnisoffenen Gebets angewendet wurde, gediehen bedeutend nachhaltiger als bei Methode (1). In manchen Fällen verdoppelten oder verdreifachten sich die positiven Resultate der Pflanzenkulturen sogar.

 

In einer anderen Studie wurde eine zuvor in Alkohollösung gespülte Pilzkultur, die erschöpft und wachstumsgehemmt war, auf einem Reis-Agar-Substrat in einer Petrischale gezüchtet. Quer über der Schale wurde eine Schnur gespannt. Auf die erste Testhälfte wurden zielorientierte Gebete gerichtet. Sie blieb unverändert. Die zweite Hälfte erhielt indirekte Gebete, wodurch sie sich vergrößerte und zusätzlich konzentrische Wachstumsringe bildete.

 

Der ehemalige US-amerikanische Internist und Gebetsforscher Dr. Larry Dossey bezeichnet den offenen, nicht zielgerichteten Zugang zum Universum und zu Gott als die Haltung von Dein (göttlicher) Wille geschehe. Die ergebnisoffene Methode erwies sich als die kraftvollste Form des Gebets.

 

Die Spindrift-Forscher Klingbeil sen. und jun. empfahlen, mit offener Geisteshaltung zu beten, ohne Bilder oder Assoziationen damit zu verbinden. Mit einem Bewusstseinszustand, der die Quelle des Heils wertschätzt und das "Reine und Heilige" der Lebewesen oder Gegebenheiten anerkennt, auf die man das Augenmerk richtet, ist es möglich, für Einzelaspekte zu beten, ohne dabei dem Universum den eigenen Willen aufzuoktroyieren. Spindrift betont, dass ein Betender oft nicht weiß, was „das Beste“ für den Adressaten (ob Person, Haustier oder Pflanze) seiner Gebete ist. Offenes Beten gewährt dem Universum, Gott, das zu tun, was in einem größeren Zusammenhang angemessen ist.

 

Bete ÜBER etwas/jemanden, nicht FÜR etwas, da du das höchste Wohl aller in einer Situation nicht kennst. Dr. David Hawkins, USA

 

Referenzen und Literatur (engl.):

 

Audio-Medien (engl.)

7.   Stellungnahme zu den nahziel- und ICH-orientierten Thesen des Bestseller-Film The Secret von Byron Katie und David R. Hawkins

The Secret (Film): Das Gesetz der Anziehung ist das "Geheimnis".

 

David R. Hawkins: Wahrheit birgt keine Geheimnisse. Nichtlineare Realität ist nicht […] orts- oder zeitgebunden noch in beschränkten Formen zu verschlüsseln. Geheime Botschaften, Codes, Zahlen oder Inschriften usw. sind Ausdruck der menschlichen Vorstellungskraft.
Es gibt keine Geheimnisse mehr und die Wahrheit kann von jedem beliebigen integer gesinnten Forscher unverzüglich entdeckt werden. FU Buch 4E, S. xxii
Wähle die Kraft der Anziehung, statt jemanden zu umwerben beziehungsweise etwas zu bewerben oder anzupreisen.

  1. Schreite vom Handeln
  2. zum Beobachten,
  3. zum Gewahrsein,
  4. zum Bewusstsein.

The Secret (Film): Du kannst haben, was auch immer du willst.

 

Byron Katie - The Work: Du kannst haben, was auch immer du hast.

 

David R. Hawkins: Respektiere und honoriere deine Bestimmung und deine Mittel - wie Zeit, Finanzen, Persönlichkeit, Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten und deine jeweiligen Talente - zum Wohl deiner Bestimmung.


The Secret (Film): MEIN Wille geschehe. Ich weiß, was das Beste für mich ist.

 

Byron Katie - The Work: DEIN Wille geschehe. (= DEIN Wille ist geschehen.). Das Beste für mich ist das, was tatsächlich geschieht.

 

David R. Hawkins: Wende dich nicht an Gott, verbinde dich mit Gott, so wird Dein Wille geschehe! dir wirklich etwas bedeuten.
Nähre beständig deinen spirituellen Willen, um die Struktur des Egos aufzuweichen.
Wenn du dich aufgrund deiner Ichbezogenheit selbst hasst, dann sei der Prototyp von Ichbezogenheit. Durch Widersinn und, indem du darüber lachst, überwindest du sie.


The Secret (Film): Du kannst deine Gedanken kontrollieren.

 

Byron Katie - The Work: Du bist nicht der Denkende. Es ist nicht möglich, deine mit Stress beladenen Gedanken zu unterdrücken. Wenn du sie jedoch in Frage stellst, so fallen sie von dir ab.

 

David R. Hawkins: Außer dem Willen Gottes gibt es keinen Willen.
Es gibt keinen Akteur hinter den Handlungen.

  1. Entwachse sowohl dem Widerstand
  2. als auch dem Bemühen/Energieaufwand und
  3. verweile als Beobachter im Frieden.

The Secret (Film): Du kannst deine positiven Gedanken als Realität verwirklichen.

 

Byron Katie - The Work: Die Realität ist bereits das Beste, was sich ereignen könnte. Sobald du das (an)erkennst, hast du Narrenfreiheit.

 

David R. Hawkins: Jeder ist für seine Absicht und für seinen Einsatz verantwortlich, nicht für das Ergebnis.
Intention ist, sich geistig etwas zu vergegenwärtigen und sich dem hinzugeben. Unter günstigen karmischen Bedingungen wird es sich möglicherweise erfüllen.
Intention ist nicht, etwas zu versuchen; Intention ist, es geschehen zu lassen. […] Versuche nichts, erlaube.
Freue dich am 100-%igen Einsatz.
Wer den Erfolg bekämpft, ist zum Scheitern bestimmt.
Das Ego nimmt die Realität stets eine 1/10.000-stel Sekunde später wahr in der irrigen Annahme, es bewege den Körper.

 

David R. Hawkins: Alles geschieht spontan aus sich selbst heraus, als eine Folge des Potentials das als Wirklichkeit auftaucht. Folglich sieht man keine Veränderung, sondern Emergenz. [...] Phänomene kommen und gehen, während sich Potentiale verwirklichen, [...]  sofern die örtlichen Gegebenheiten günstig sind. [...] Mittels Intention können wir beeinflussen, dass Potentiale als Wirklichkeit auftauchen. Die bloße Absicht, [...]  sich spirituell weiterzuentwickeln ist bereits sehr machtvoll. [...]
Es könnte sein, dass die Bewusstseinsebene mancher Personen nicht hinreichend stark ist, um ein Ergebnis sehr nachhaltig zu beeinflussen. Hingegen ist die Bewusstseinsebene Anderer sehr machtvoll, weshalb sie den Ausgang sehr nachhaltig bestimmen könnten.
Q&A Audio-Interview mit D. Hawkins Ellen Sutherland, Miracles Center, Sedona, USA, 10. November 2005

 

 

8.   Zitate zum Thema Ziele und Zielsetzung / Goals and Goal setting

8.1   Zitate allgemein

Übe dich anderseits mit Gottergebenheit als deinem Ziel. 1. Timotheus 4, 7 (NT)

 

Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. Paulus, Brief an die Philipper, 3, 14 (NT)

 

Persönliche Bekenntnisse

  • Frage: Welche Ziele hat Til Schweiger für die Zukunft?
    Antwort: Ich hab mir nie Ziele gesetzt. Ich habe immer nur gedacht bis zum nächsten Film: Hoffentlich kann ich noch'n bisschen weitermachen [...] Mittlerweile hab ich's ja selber in die Hand genommen und hoffe, dass mir noch genug Geschichten einfallen. Ich denk jetzt nicht, ich muss jetzt das erreichen und noch das. So hab nie gedacht. Ich denke, wenn man so denkt, dann ist man eigentlich zum Scheitern verurteilt, weil man sich selber unter Druck setzt. Video Interview mit Til Schweiger, Till Schweiger dreht in Burghausen, YouTube Film, Minute 2:22 von 4:37 Minuten Dauer, eingestellt 17. Juli 2008
  • Sobald man seine Zukunft in Gottes Hand legt, erkennt man, dass der Mensch deshalb Pläne schmiedet und sich vorstellt, was er künftig tun möchte, um sein Leben unter Kontrolle zu behalten. Wir fühlen, dass unsere Sicherheit davon abhängt, dass wir uns jetzt bewusst Ziele setzen und Strategien ausdenken, wie diese zu erreichen sind, und dass unser Überleben davon abhängt, ob wir unsere Fünf-Jahres-Pläne tatsächlich erfüllen. Nichts davon trifft zu. Wenn man absolut keinen Plan hat, geschehen die Dinge von selbst. Ganz prima. Alles entfaltet sich unwillkürlich. Der Weg, den ich einzuschlagen habe, leuchtet auf, während ich ihn begehe. David R. Hawkins, Seminar in Farmingdale USA, 11. Juni 1983

 

  • Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen. Das bist du. Gautama Buddha

 

  • Der Weg ist wichtiger als das Ziel. Laotse

 

  • Das Ziel weicht ständig vor uns zurück. Genugtuung liegt im Einsatz, nicht im Erreichen. Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg. Mahatma Gandhi

 

  • Der Weg ist nicht das Ziel, der Weg existiert lediglich als Konzept im Bewusstsein des Suchenden.
    Kein Weg führt zum Ziel, die Totalität ist weglos.
    Gott ist kein Ziel, sondern genau das, was wir sind. Interview mit Mario Mantese, Nahtodüberlebender, Einfügen und Realisation, präsentiert von Zeitschrift Lichtfokus, 25. November 2005

 

  • Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben,
    wird im selben Kreis all sein Leben traben. Christian Morgenstern

 

  • Das letzte Ziel des Menschen ist das Glück. [Ultimus finis hominum est beatitudo.] Thomas von Aquin (1225-1274) deutscher Theologe, Philosoph

 

 

  • In der Spannung zwischen dem Ziel und der Wirklichkeit entdecken wir den Sinn unseres Lebens. H. G. Adler, österreichischer Schriftsteller

 

  • Mancher wird niemals Mensch, bleibt Frosch, bleibt Eidechse, bleibt Ameise. Mancher ist oben Mensch und unten Fisch. Aber jeder ist ein Wurf der Natur nach dem Menschen hin. Und allen sind die Herkünfte gemeinsam, die Mütter, wir alle kommen aus demselben Schlunde; aber jeder strebt, ein Versuch und Wurf aus den Tiefen, seinem eigenen Ziel zu. Wir können einander verstehen; aber deuten kann jeder nur sich selbst. Hermann Hesse, Demian

 

  • Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht, dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist.
    Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben. Hermann Hesse, Siddhartha

 

  • Das Ziel besteht darin, mit der Haltung eines Gottes zu leben, auf dem reißenden Strom der Energie, wie Dionysos auf dem Leopard reitend, ohne dabei in Stücke gerissen zu werden. Professor Joseph Campbell (1904-1987) US-amerikanischer Mythologe, Religionswissenschaftler, Reflections on the Art of Living, Harper Perennial, 12. Mai 1995

 

 

  • Finden heißt, frei, offen sein, kein bestimmtes Ziel haben. Dr. Ulrich Beer, Göttinger Psychologe

 

  • Für ein Schiff, das keinen Hafen kennt, ist kein Wind der richtige. Seneca

 

  • Wünsche sind Vorboten unserer Fähigkeiten. Johann Wolfgang Goethe

 

  • Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Erich Fromm

 

 

  • Perfektion der Mittel und Konfusion der Ziele kennzeichnen meiner Ansicht nach unsere Zeit. Albert Einstein

 

  • Formel meines Glücks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel. Friedrich Nietzsche (1844-1900) deutscher Philosoph

 

  • Blumen blühen, auch wenn keiner zuschaut. Bäume tragen Früchte, ohne zu fragen, wer sie isst. Phil Bosmans

 

  • Der östliche Weg führt in und durch die Stille. Stille meint hier nicht nur Schweigen, sondern Absichtslosigkeit. Das bedeutet: Ich lasse micht auf ein Geschehen ein, mit dem ich nichts bezwecken möchte. Rein vom Äußeren her gesehen, erscheint und ist dies nutzlos […]. Absichtslosigkeit steht dem Zweckdenken diametral entgegen. Die Haltung des gewohnten „um zu ...“, des „damit ...“ hat wesentlich zur Sinnentleerung unserer westlichen Industriegesellschaft beigetragen. Sie übersieht, dass die Wesen in sich einen Wert darstellen und nicht einen Zweck für andere zu erfüllen haben. P. Guido Kreppold OFMCap., Diplompsychologe, Theologe, Franziskanisches Zentrum Augsburg, Wege aus der Sinnkrise, S. 7, 2003

8.2   Die Problematik des Planens

Die sechs unerlösten Phasen des Pläneschmiedens
1. Enthusiastische Begeisterung
2. Plötzliche Verwirrung
3. Totale Ernüchterung
4. Suche nach dem Schuldigen
5. Bestrafung eines Unschuldigen
6. Auszeichnung eines völlig Unbeteiligten

 

Quelle unbekannt

 

8.3   Zitate (engl.) allgemein

  • Choose love and peace above all other options. Commit to the goal of unconditional love and compassion for all life in all its expressions and surrender all judgment to God. Dr. David Hawkins,  The Eye of The I

 

  • At 15, I set my heart on learning.
    At 30 I had planted my feet firmly on the ground.
    At 40, I was never led astray from my goal.
    At 50, I knew the will of heaven.
    At 60, I heard the bidding of heaven with a docile ear.
    At 70, I could do as my heart pleased, for what I desired no longer conflicted with the will of heaven.
    Confucius (551 BC-479 BC) Chinese social philosopher

 

  • The coming of a spiritual age must be preceded by the appearance of an increasing number of individuals who are no longer satisfied with the normal intellectual, vital and physical existence of man, but perceive that a greater evolution is the real goal of humanity and attempt to effect it in themselves, to lead others to it, and to make it the recognized goal of the human race. In proportion as they succeed and to the degree to which they carry this evolution, the yet unrealized potentiality which they represent will become an actual possibility of the future. Sri Aurobindo, The Human Cycle

 

  • One day we must come to see that peace is not merely a distant goal that we seek, but that it is a means by which we arrive at that goal. We must pursue peaceful ends through peaceful means. Martin Luther King, Jr. (1929-1968)

 

  • Your own self is your ultimate teacher. The outer teacher is merely a milestone. It is only your inner teacher that will walk with you to the goal, for he is the goal. Nisargadatta Maharaj

 

  • A person of power attains their goal and remains whole as a person. To truly have power, you must first love yourself enough to stay in your own center of truth. Lynn Andrews

 

  • Life can be pulled by goals just as surely as it can be pushed by drives. Viktor E. Frankl

 

 

  • One need not know and be able to prove in advance what could be accomplished. One need not have a precise plan about how to get there. In a complex, rapidly changing world, a clear sense of direction, a compelling purpose, and powerful beliefs about conduct in pursuit of it, seemed to me infinitely more sensible and robust than mechanical plans, detailed objectives and predetermined outcomes. Dee Hock, founder and CEO Emeritus of VISA USA and Visa Intl., founder of the non-profit organization The Chaordic Commons, author of Birth of the Chaordic Age, Berrett-Koehler Publishers Inc., 1999

 

  • There is no plan. Persistence trumps talents. It's not about you. Daniel H. Pink, Vice President Al Gore’s chief speech writer from 1995-97, MCAD Commencement Speech 2008, speech to the graduates of the Minneapolis College of Art and Design, Part 2, YouTube film, minute 6:40 out of 8:58 minutes, posted 13. July 2008

 

  • Andre: Our minds are just focused on these goals and plans, which in themselves are not reality.
    Wally: Goals and plans are not [...] they're fantasy. They're part of a dream-life. Movie lines from My Dinner With André, MDwA Quotes

 

9.   Englische Text – English section on Goal setting

9.1   Outcomes vs. goals

  • An outcome is the present state of success.

  • A goal due in the future implies a failure in the present.
  • Goals motivate in a crisis. Once the fire is out the motivation wears off.

 

10.   Links zum Thema Ziele und Zielsetzung / Goals and Goal setting

10.1   Literatur

  • Gitta Mallasz, Lela Fischli, Die Antwort der Engel. Ein Dokument aus Ungarn, Lektionen der Himmlischen Pädagogik,  Daimon Verlag, 12. Auflage, Juni 2005
    Die erste Aufzeichnung entstand am 25. Juni 1943.
  • Andreas, Connirae und Andreas, Tamara, Der Weg zur inneren Quelle. Core-Transformation in der Praxis. Neue Dimensionen des NLP, Verlag Jungfermann, Paderborn (Original 1994: Core Transformation. Reaching the Wellspring Within, Real People Press, Moab/UT), 1995

10.2   Literatur (engl.)

10.3   Externe Weblinks – Zielsetzung

10.4   Externe Weblinks (engl.)

  • How Effective is Prayer?, Helene Ciaravino, Autorin von How to Pray (Square One Publishers, 2001), bespricht Studienergebnisse von Gebetsforschungen auf Faith.com.

10.5   Audio- und Videolinks

10.6   Audio- und Videolinks (engl.)

 

10.7   Interne Links

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